Erfolgsmessung bei verschiedenen Abrechnungsformen

Oft wird Ihre Vermarktungsstrategie Anzeigen umfassen, die unterschiedlich abgerechnet werden. Nicht selten befinden sich nebeneinander TKP-, CPC- oder CPX-Anzeigen. Wenn Sie exakt messen und rechnen können, ist Ihnen eigentlich egal, nach welchem Modell abgerechnet wird: Sie können am Ende alles auf einen TKP umrechnen, der für Sie die zentrale und wichtigste Variable ist. Wenn Sie einen durchschnittlichen TKP von 0,85 € über alle Werbeflächen auf einer einzelnen Seite erzielen und monatlich 10.000.000 PI haben, kommen Sie also auf 8.500 €.

TKP-Umrechnung

Anzeigen, die auf CPC-Basis abgerechnet werden, rechnen Sie wie folgt in TKP um:

Anzahl der Klicks * Klickpreis / Anzahl Werbemitteleinblendungen * 1000 = TKP
576 Klicks * 0,80 € / 298.821 Einblendungen * 1000 = 1,54 € TKP

Anzeigen, die auf CPX-Basis abgerechnet, können Sie folgendermaßen in TKP umrechnen:

Betrag der Transaktionsumsätze (ggf. nur Ihr Anteil daran) / Anzahl Werbemitteleinblendungen * 1000 = TKP
383 € / 331.198 Einblendungen * 1000 = 1,16 € TKP



Der Unterschied bei den verschiedenen Abrechnungsformen liegt dann vor allem noch in der Risikoverteilung zwischen Werbekunde und Seitenbetreiber: Wenn der Werbekunde auf TKP bei Ihnen bucht und niemand klickt oder kauft, hat er möglicherweise viel Geld verloren. Andererseits können Sie als Webseitenbetreiber ebenso viel Geld verlieren, wenn Sie CPXBasis Werbung anzeigen für einen Shop, in dem keiner Ihrer Nutzer kaufen will. Der Kompromiss wäre der CPC, die durch das Suchmaschinenmarketing heute am weitesten verbreitete Abrechnungsform. Diese wird allerdings von Display-Vermarktern bislang eher widerwillig akzeptiert.
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